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Eintrag vom 12.03.2021

Käthe Wohlfahrt ist aus der Insolvenz gerettet

Das Familienunternehmen aus Rothenburg ob der Tauber, das im Lockdown unter einen Schutzschirm schlüpfte, kann weitermachen.
Rund 60 Weihnachtsmärkte weltweit beschickt Käthe Wohlfahrt in normalen Jahren. Im Lockdown fiel das wichtige Geschäft weg.
Drei Tage vor Heiligabend hatte Käthe Wohlfahrt Insolvenz per Schutzschirm anmelden müssen. Der weltbekannte Händler und Hersteller von Weihnachtsschmuck aus Rothenburg ob der Tauber war durch ausbleibende Touristen und die Schließung von Läden und Weihnachtsmärkten in der Pandemie in Existenznot geraten.
Die Umsätze waren um bis zu 80 Prozent weggebrochen. Nun haben die Gläubiger den Insolvenzplan fast einstimmig angenommen.
Das gerichtliche Verfahren stehe nach nur knapp drei Monaten kurz vor dem Abschluss. Damit ist das Traditionsunternehmen vorerst gerettet und bleibt zu 100 Prozent in der Hand der Familie Wohlfahrt.
Der Sanierungsplan sieht Einschnitte vor: Sechs von 22 Läden, darunter fünf Souvenirgeschäfte müssen schließen. 20 von 280 Stellen werden abgebaut.
Der Betrieb in Rothenburg ob der Tauber mit dem weltbekannten Weihnachtsdorf und dem Weihnachtsmuseum wird fortgeführt, ebenso wie sechs ganzjährige Weihnachtswelten von Berlin bis Oberammergau.
Auch internationale Standorte in Großbritannien, Spanien, Frankreich, Belgien und den USA bleiben bestehen.

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