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Eintrag vom 20.10.2020

Fluglinie Condor ohne Investor zum Neustart

Condor versucht Neustart ohne Investor Seit April befindet sich die Fluggesellschaft Condor im Schutzschirmverfahren.
Ein Investor wurde bislang trotz allem nicht gefunden.
Nun soll der Neustart auch ohne den Geldgeber gelingen - vorerst.
Mit der Fluggesellschaft soll es wieder aufwärtsgehen.
Der Ferienflieger Condor will am Donnerstag dieser Woche in eine ungewisse Zukunft aufbrechen.
enn an der Frankfurter Messe die Gläubiger der Fluggesellschaft zusammenkommen, müssen sie über ein Sanierungskonzept entscheiden, das in einem wichtigen Punkt unvollständig ist.D
Das Unternehmen des insolventen Reisekonzerns Thomas Cook will das im April aufgelegte Schutzschirmverfahren verlassen, ohne einen Investor.
An seine Stelle würde bei Zustimmung der Gläubiger ein sogenannter Treuhänder treten, die SG Luftverkehrsgesellschaft. Das bisherige Management bliebe im Amt und ein erneuter Investorenprozess soll erst starten, wenn sich die Lage in der coronageplagten Luftverkehrsbranche wieder beruhigt hat. Die Kabinengewerkschaft Ufo rechnet mit einer Entscheidung nicht vor dem Jahr 2025.
Ermöglicht wird der komfortable Zustand mit einem langfristigen Kredit der staatlichen KfW-Bank über 550 Millionen Euro. Mit ihm ist ein anderer, weit kürzer laufender Kredit abgelöst worden, der Condor eigentlich in den Schoß der polnischen Staatsfluglinie Lot überführen sollte. Doch in der Corona-Krise gerieten die übernahmewilligen Polen selbst in Not und sagten den fest vereinbarten Deal am Ostermontag ab.
Condor startet mit schmalem Programm Condor startet mit 51 Flugzeugen und 4200 Mitarbeitern in die neue Ära.
Die Beschäftigten zweier Thomas-Cook-Schwestergesellschaften sowie einige Verwaltungsmitarbeiter haben in den vergangenen Monaten ihre Jobs verloren. Fü+r den Winter man mit einer Kapazität von 10 bis 15 Prozent des üblichen Angebots. Im Sommer will man wieder bei 70 Prozent fliegen und die Beschäftigten nach Bedarf aus der Kurzarbeit zurückholen. Vorerst gibt es den Lohnersatz bis zum Jahresende 2021.

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